Blick zurück im Zorn Verbitterung erkennen, verstehen und ihr begegnen
"Als ich aus der Zelle durch die Tür in Richtung Freiheit ging, wusste ich, dass ich meine Verbitterung und meinen Hass zurücklassen musste, oder ich würde mein Leben lang gefangen bleiben."
(Nelson Mandela). Verbitterung ist eine intensive und brennende Reaktion auf persönliche Kränkung, Ungerechtigkeit und Vertrauensbruch - mit schlimmeren psychischen Folgen als Angst und Depression. Man fühlt sich von seinen Mitmenschen ungerecht behandelt, ist zutiefst enttäuscht, verletzt und fühlt sich gleichzeitig machtlos, etwas dagegen zu tun. Manchmal leiden wir auch unter der Verbitterung eines geliebten Menschen. Wir besprechen, was Verbitterung bedeutet, grenzen sie von anderen psychischen Störungen ab und beschäftigen uns mit ihren Folgen. Gemeinsam entwickeln wir Ideen, wie man mit dieser Emotion hilfreich umgehen kann. Es wird ausreichend Zeit für Austausch und Fragen geben.
Die Veranstaltungen sind kostenfrei. Für einzelne Veranstaltungen ist eine Anmeldung erforderlich. Diese sind im Programm entsprechend gekennzeichnet.
Wenn Bürgerinnen und Bürger Gebärdensprache für die Veranstaltung wünschen, bitte 3 Wochen im Vorfeld bei Frau Shaw melden.